Nach Beschäftigung mit dem Dienstleistungbereich in Deutschland, bestand die Möglichkeit gerade im Zuge der Entwickungen im Bereich Arbeitnehmerüberlassung, Arbeitsverträgen, Tarifangelegenheiten und damit verbundenen Regelwerken, einen guten Überblick über diesen Bereich zu erhalten.
Gegen Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts war aufgefallen, dass es mit den AÜG, dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, nicht so gut bestellt war. Es mutete fremdartig an, wenn eine Arbeitgebervertreterstimme gerade im Zuge von Problemen mit Tarifverträgen im Zeitarbeitsgewerbe angab, dass mit mehr Geld für die Zeitarbeiter die Überlebensfähigkeit der Zeitarbeitnehmer in Gefahr sein sollte. Siehe dazu auch https://www.igmetall.de/bag-spricht-christlichen-gewerkschaften-tariffaehigkeit-ab-6680.htm Es gab kürzlich Anpassungen, die dies zu einem Grad bereinigten. „Equal Pay“ ist ein Konzept, welches wiederholt zu vernehmen war; zu recht.
Gibt es nicht die Freiheit mehr zu verdienen, die Chance dazu nicht eine Zweiklassengesellschaft zu erhalten, sondern zum Beispiel dem Konzept „Equal Pay“ zu folgen? Intuitiv würde man wohl eher sagen:Ja. Und die Gesetzgebung geht in diese Richtung und dies ist zu begrüßen. Verängstigte Charaktere die auf sehr große Sicherheit pochen, würden vielleicht dann lieber etwas anderes wählen.
Sehen Sie einen Grund, zugunsten von Profit, Mitarbeiter nach einem abgespeckten Gehaltsmodel zu „beschäftigen“? Nun vielleicht wäre dies in Übergangsphasen zu eine Grad möglich, aber nur als Schritt in eine höhere profitablere Ebene;-kein Grund dort zu lange zu verbleiben.
Gründe wie Wettbewerbsfähigkeit sind kein Argument für ein ausgeprägtes Leihgewerbe. Wettbewerbsfähigkeit ist eines der Gründe, die bei Bürgern erst einmal, aufgrund der Verallgemeinerung der Darstellung, Unsicherheit erzeugen kann.
Billige Arbeitskräfte irgendeiner Art – auch aus östlichen EU-Ländern, soll eher zum Denken anregen. Arbeiten sie in Deutschland, soll der gleichen Tarif wie in Deutschland bezahlt werden müssen; Preisbrecher sind nicht ok. Profit durch monetäre Unterschiede der EU Länder, – ein Trick wie eventuell mehr Geld verdient werden kann? Dazu: http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tid-22001/arbeitnehmerfreizuegigkeit-koennen-auslaendische-unternehmen-die-regeln-zum-mindestlohn-unterlaufen_aid_618887.html
Wäre das ok?
Warum würden Firmen in die Lage kommen, billiger und billiger zu produzieren.
Ist es das Problem des Bürgers, dem Verlangen von Firmen zu entsprechen, billigere Arbeitskräfte zu bekommen. Wem würde das entsprechen? Fragen die KEINE Antworten haben. Und wenn argumentiert wird, bitte mit AUSSAGEKRÄFTIGEN durchsichtigen Zahlen und Fallbeispielen den reellen Vorgängen entsprechend, dies dokumentieren und darstellen, WARUM jetzt die BILLIGERE Richtung einzuschlagen ist.
Sicher, Pricing ist ein Zusammenspiel von Kalkulation und anderen Faktoren. Es kann ein Teil von taktischen Erwägungen sein, Land zu gewinnen. Aber, der Grundgedanke sollte ein anderer sein, als „Billig“ als Maßstab zu setzen-und der Nachteile für den er erkauft wird, muss in Betracht gezogen werden.
Beispiel: Sicherheitsgewerbe. Falls Sie als Unternehmer dort überleben wollen, haben Sie es im Grunde mit einem Preiskampf zu tun, der durch die Tarife zum Gewerbe „ausgeglichen“ erscheint. Dennoch gibt es einige Unterschiede.
Einer der Unterschiede um die es geht, wäre die Betrachtung im Minimum zu denken. Zahlen sie den Tarif, zahlen sie das Minimum-tiefer wäre vielleicht der Mindestlohn.
Sie werden nach einiger Recherche auch Behörden finden, die über die Jahre von Tariflöhnen im Gewerbe dieser Dienstleister profitiert haben, indem sie günstiges Personal erhielten-rechnen Sie es durch. In den Ausbildungsklassen zum Gewerbe werden Sie Kalkulationsmodelle erstellen können und vergleichen- es hat sich immer wieder „gerechnet“ eine Dienstleister zu wählen.
NUN-ist das der einzige Maßstab? Leben wir für geringe Kosten?
Es ist nötig, zum Beispiel im DL Gewerbe, nach neuen Maßstäben zu rechnen. Denn die Lösung ist nicht nur eine starke Gewerkschaft, denn Gewerkschaft (oftmals Kraft gegen Kraft), ist nicht notwendigerweise die ganzheitliche Lösung um das Problem in den Griff zu bekommen.
Was auch nötig wäre, ist eine neue Denkweise, die in höheren Standards denkt. Ähnlich den Mehrwertsvorstellungen von international erfolgreichen Unternehmen.
Und es mag sehr wohl bedeuten, neue Verbände zu gründen, die diese Sichtweisen vertreten. UND obwohl diese Konzepte vor einigen Jahren entstanden, und die Vorhersage war, dass es in den kommenden 50 Jahren diesbezüglich Änderungen geben wird, zeigen sich schon JETZT andere Ansätze bei Dienstleistern, die genau in diese Richtung gehen.
Es ist NICHT nötig, billig anzubieten und mit dem „Trend“ zu schwimmen. Sie können Ihren eigenen Trend setzen. Und Sie mögen staunen, es gibt VIEL MEHR Gleichgesinnte, die dies erkennen und sich mit Ihnen zusammenschließen würden, weil Sie die Dinge anders, auf einer höheren qualitativen Stufe sehen.
Holen Sie mehr für Ihre Mitarbeiter heraus, schon bei Ihrer Firmenaufstellung und den ausgearbeiteten Kundenverträgen. Und zeigen Sie dem „Markt“ dass es eine neue Denkweise gibt „Mehr für alle“.
Und schon bald wird es neue Verbände geben, die andere Zielvorgaben und Unternehmensstandards verteten und während es klassische Vorstellungen noch geben wird, wird eine Evolution in die beschriebene andere Richtung stattfinden, wie dargestellt.
Wählen Sie Ihren Weg.

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