In verschiedenen Gesprächen, wurden einige Aspekte in bezug auf „Schule Heute“ zuammengetragen.
Was wird in Schulen gelernt?
Was ist das definierte Ziel eines ausgebildeten Schülers? Das Lernprodukt?
Was soll ein Schüler können. Sind die Vorgaben noch zeitgemäß?
Lernen Jugendliche, wie man Steuererklärungen erstellt?
Wie man Firmen gründet/anmeldet, welche Kosten damit verbunden sind und welche Gründungsformen es gibt. Was ist ein Businessplan und wie erstellt man ihn ? Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
Grundlegende Gesetze der verschiedenen Rechtsgebiete, Grundrechte, Straferecht, Ordnungsrecht, Waffenrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Vertragsrecht einschließlich des Arbeitsrechts (aber bitte Details mit denen man arbeiten kann), zumindest auf einer praktischen Ebene. Umgang mit Rechtsanwälten und Kosten von Verfahren; finanzielle Unterstützung die man erhalten kann.
Umgang mit Behörden
Politische Aufklärung zu einem Punkt, bei der ein Jugendlicher weiß, durch welche Gremien er sich stadt-, landes- und bundesweit informieren und durch die Ansprache korrekter Behördenmitglieder wie auch Ansprechpartner der Politik und Wirtschaft Gehör verschaffen und teilnehmen kann (nicht nur Wahlen).
Datenschutz verstehen, auch in der Schule.
Internationales Menschenrecht
Familienrecht- welche Formalitäten sind bei Heirat und Scheidung relevant und was bedeuten diese Dinge rechtlich und wie werden zum Beispiele Unterhälter kalkuliert?
Lernen Jugendliche in Schulen, wie man mit Geld umgeht und auch welche Schritte bei Finanznot zu beschreiten sind?
Grundlagen zum Sozialrecht damit man auch weiß, wie in schwierigen Zeiten umzugehen ist und wen man kontaktieren kann? Was kann getan werden, wenn man seine Wohnung, seinen Job verliert. Wie kann jemand in einer Zeit ohne Mittel dennoch überleben? Wie wird mit älteren Menschen in der Gesellschaft umgegangen. Was ist von der Rente in Deutschland zu erwarten- Wissen zur Vorhersage von Investitionen im Blick von Inflation?
Praktische Infos zu Drogen und Arzneimittel, biochemischen Aspekten in Lebensmitteln und schädlichen Substanzen in Gebrauchs- und Verbrauchsartikeln.
Arbeiten im Ausland mit korrekten und umfangreichen Infos zur Arbeit, Einkommen und Beschäftigung in anderen Ländern (weltweit).
Gesundheitsunterricht.
Diese Dinge sind einige der Punkte eines Grundportfolios, – also Dinge die man wissen muss, um überhaupt zu arbeiten.
Die Liste ist nicht abschließend.
Lateinische Begriffe von Gräsern sind relativ uninteressant.
Falls jemand sagen würde, dass man sich ja selbst in Obigem ausbilden kann, wäre das einfach zu nett-warum dann in die Schule gehen. Es mag nicht auf jeden zutreffen, aber wie viele Personen gibt es, die nach ihrer Schulzeit mit der Erlangung von obigem Wissen beschäftigt waren und zum Teil damit nicht Schritt halten konnten?
Warum Schule? Ist es so, dass so viel gelehrt werden muss, dass Dinge die man selbst oder durch Unterstützung der Eltern lernen kann, nicht in der Schule gelehrt werden?
Gelehrt muss das werden, was nötig ist, um es überhaupt zu schaffen und obiges sind Grundlagen, und eventuell müssen andere Dinge wegfallen oder der Lehrplan anders organisiert werden, die Lerntechnologie geändert werden. Lerneinheiten die verstanden und angewendet werden können.
MÜSSEN Differenzial und Integral zwingend sein? Sicher-Ingenieurwissenschaften, Mathematiker, werden dies erfordern. andere Berufe nicht. Muss eine dritte Fremdsprache sein? Warum nicht einfach als Option im Leistungskurs?
Ein Aspekt hierbei ist der Zeitfaktor-mehr Daten ist nicht gleich mehr effektives praktisches Wissen.

Man muss sich Sozialfällen annehmen, damit der Lernprozess in Schulen nicht gefährdet wird, Drogen, Missbrauch etc. haben in Schulen nichts verloren und es mag Rehabilitationswege geben müssen, in denen Kinder/Jugendliche mit Poblemen zusätzliche maßgeschneiderte konstruktive Programme bekommen, bei denen deren Situationen aufgearbeitet und gelöst werden und wieder in den normalen Schulbetrieb zurückgehen können. Durch die gesteigerte Effektivität, könnte dies etwa weit weniger kostenintensiv gestaltet werden als man denkt.

Zu guter Letzt: falls Sie im gegenwärtigen Schulsystem feststellen, dass Sie eine weiterführende Schule hätten besuchen sollen-NUN dass ist weniger einfach als es aussieht. Abendrealschule und -gymnasium. Das bedeutet einiges an GLEICHFÖRMIGKEIT Ihres Lebensstils, mit der Frage inwieweit dies heutzutage für eine breite Gruppe akzeptabel ist. Im Zuge einer Reform müsste es auch möglich gemacht werden, Lernwilligen Schulabschlüsse realistisch nachholen zu lassen, ohne jahrelange Abendschulen.
Die lateinischen Gräserbezeichnungen fallen weg, Chemie und Biologie werden auf ein praktisches Verstehen hin aufgestellt, und der Rahmenlehrplan besteht aus Praxisorientierung.
Modulartiger Aufbau, zielorientiert. Das 21. Jahrhundert benötigt schnellere, effektivere, praxisorientierte Ausbildungsrouten. A nach B um die Maschinen zu bedienen und das Produkt erstellen zu können. Einem angehenden Elektroniker erst einmal Metall feilen und Schweißen zu lehren, ist schleierhaft. Gründe kann man natürlich finden-es fehlt an der Zielorientierung.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/neue-studie-zahl-der-studienabbrecher-steigt-an-15042502.html

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